Bei einem Urinkontrollprogramm finden mehrere Screenings innerhalb eines festgelegten Zeitraums statt. Dabei gelten folgende Kriterien: Der Abgabetermin wird kurzfristig bestimmt, d.h. in der Regel einen Tag vorher. Die Urinscreenings finden ähnlich wie Dopingkontrollen immer unter Sicht statt, sodass Manipulationsversuche ausgeschlossen werden können. Bei einem Urinkontrollprogramm müssen Sie flexibel sein! Sie wissen nicht, wann die Screenings stattfinden, die Kontrollen müssen unvorhersehbar sein. Aus diesem Grund werden Sie erst ein Tag vorher kontaktiert und müssen am nächsten Tag bei der Prüfstelle erscheinen.

Nur Ärzte mit einer verkehrsmedizinischen Zusatzqualifikation, Begutachtungsstellen für Fahreignung und zertifizierte Labore dürfen Urinkontrollprogramme durchführen. Es ist nicht möglich ein entsprechendes Programm bei ihrem Hausarzt zu beginnen, wenn dieser nicht über eine geeignete Qualifikation verfügt. Zur Auswertung der Urinproben kommen spezielle Labore in Frage, die für forensische Zwecke akkreditiert sind und chemisch-toxikologischen Kriterien (CTU 1 – 4) genügen.

In unserer MPU-Vorbereitung klären wir mit Ihnen den Kontrollzeitraum und die Anzahl der notwendigen Urinscreenings. Je nach Aktenlage können folgende Zeiträume zur Kontrolle ausgewählt werden:

12 Monate Abstinenz Alkohol oder Drogen: 6 Urinscreenings
9 – 10 Monate Abstinenz Alkohol oder Drogen: 5 Urinscreenings
6 Monate Abstinenz Alkohol oder Drogen: 4 Urinscreenings

Viele Klienten gehen davon aus, dass Sie immer 12 Monate Abstinenz nachweisen müssen für eine positive Verhaltensprognose. Suchen Sie das Gespräch mit uns! Im Rahmen der MPU-Vorbereitung schauen wir uns Ihren Fall genau an und besprechen mit Ihnen ob Sie 12, 9 – 10 oder 6 Monate Drogenabstinenz benötigen.

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